tttafrik

About us

emoa.africa®

Afrika ist cool
Afrika, Schwarze Menschen und afrikanische Entrepreneurs bieten viel mehr als die klischeehaften Bilder und Darstellungen, denen wir jeden Tag begegnen. Es ist doch so: Viele hören gerne Afro-Pop oder Black Music in all seinen Ausgestaltungen, bedienen sich an afrikanischen Patterns und Designs für ihre Produkte oder werben mit Schwarzen Models. Die Begründung ist, dass all dies Lebensfreude transportiert und einfach cool ist. Ja, das stimmt. Afrika ist modern! Afrika ist cool! Versucht man jedoch moderne Mode, Kosmetik oder Food und Getränke-Produkte mit afrikanischem Touch - also Produkte von Schwarzen Menschen und afrikanischen Entrepreneurs - online zu kaufen, oder in einer etablierten Modekette oder einer Drogerie zu erwerben, kann man lange suchen.
Nur als Rohstofflieferant
Wusstest Du, dass die Rohstoffe für viele alltägliche Produkte hier in Europa meistens von Schwarzen Menschen und/oder in Afrika gefördert oder kultiviert werden? Beispielsweise werden 75% des weltweit konsumierten Kakaos von Schwarzen Menschen und in Afrika angebaut. Gleichzeitig gibt es keine weltweit etablierten und sichtbaren Marken, die von afrikanischen oder Schwarzen Entrepreneurs geführt werden, die auf eben diesen „afrikanischen“ Rohstoffen basieren – ein Blick beispielsweise auf die Kakaobranche kann dies bestätigen. Hier siehst du, dass der Widerspruch in der Wertschöpfungskette mehr als offensichtlich ist.
Ein Teufelskreis
Es ist nicht so, dass die Produkte von Schwarzen und afrikanischen Entrepreneurs designtechnisch oder qualitativ nicht hochwertig sind. In den meisten Fällen, und insbesondere im Food und Drinks Bereich, sind sie oft gesünder, weil sie naturbelassen sind. Das Problem ist also ein anderes: Die Produkte werden exotisiert, durch Handels- und Machtstrukturen und dazugehörige Entscheidungsträger ignoriert oder/und unsichtbar gemacht oder die Entrepreneurs erhalten keinen Zugang zu Finanzierung. Noch schlimmer: Innovationen werden kopiert, in Europa reproduziert und ihre Geschichte wird einfach umschrieben. Ein wirklicher Teufelskreis!Gleichzeitig gibt es keine weltweit etablierten und sichtbaren Marken, die von afrikanischen oder Schwarzen Entrepreneurs geführt werden, die auf eben diesen „afrikanischen“ Rohstoffen basieren – ein Blick beispielsweise auf die Kakaobranche kann dies bestätigen. Hier siehst du, dass der Widerspruch in der Wertschöpfungskette mehr als offensichtlich ist.
Voriger
Nächster

Bitte melden Sie sich an, um Merklisten verwenden zu können.

Anmeldung im Kundenkonto

Anmeldung im Kundenkonto